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Regen, Nebel und Stürme
Aquaplaning was nu?
Im Herbst können plötzlich einsetzende Regenfälle binnen Sekunden für überflutete Fahrbahnen sorgen. Wer dann falsch reagiert, landet schnell im Straßengraben.
Aquaplaning - also das Aufschwimmen der Reifen - tritt auf, wenn das Wasser vor Ihren Reifen schneller aufsteigt als es das Gewicht Ihres Autos aus dem Weg drängen kann. Der Wasserdruck lässt Ihr Auto nach oben steigen und auf einer dünnen Wasserschicht zwischen Ihren Reifen und der Straße dahinrutschen. Zu diesem Zeitpunkt kann Ihr Auto bereits vollständig den Kontakt zur Straße verloren haben. Dadurch sind Sie in akuter Gefahr, aus Ihrer Fahrspur und sogar von der Straße zu schleudern! Dabei kann Aquaplaning nicht nur bei überfluteten Fahrbahnen auftreten, sondern schon einzelne Pfützen oder tiefe Wasserlachen können für fehlenden Grip sorgen.
Fahren auf nassen Straßen ist immer dann gefährlich, wenn die Geschwindigkeit nicht den Fahrbahnverhältnissen angepasst wird. So hilft bei einsetzendem Regen eine rechtzeitige Reduzierung der Geschwindigkeit, um Aquaplaning aus dem Weg zu gehen. Erkennbare Pfützen und Wasserlachen sollten - wenn möglich - umfahren werden. Versuchen Sie zudem in den Reifenspuren des Fahrzeuges vor Ihnen zu fahren, da dieses bereits Wasser von der Fahrbahn verdrängt hat.
n Wichtig ist kühlen Kopf bewahren
n Ruckartige Brems- oder Lenkmanöver vermeiden
n Kupplung treten
n Langsam vom Gaspedal gehen, bis das Fahrzeug langsamer wird
Ist aufgrund der Verkehrslage eine Bremsung erforderlich, sollte diese mit leicht pumpender Bewegung erfolgen, da so blockierende Räder und der vollständige Kontaktverlust zur Fahrbahn vermieden werden können.
Ist Ihr Fahrzeug mit ABS ausgestattet, bremsen Sie wie üblich: Der Computer Ihres Autos wird - sofern notwendig - eine pumpende Bremsbewegung nachahmen.
Mehr Licht ins Dunkel bringen
Die Tage werden kürzer, die "dunkle Jahreszeit" hält Einzug in Deutschland. Jetzt steigt die Unfallgefahr im Straßenverkehr wieder an, da sich die Sichtverhältnisse durch Dämmerung, Nebel und Regen deutlich verschlechtern. Regelmäßig, einmal im Jahr, sollte die Autobeleuchtung, kontrolliert werden.
Sie selber können dies bei einem Rundgang ums Auto ganz leicht selber prüfen, ob alle Scheinwerfer, Warn- und Aktionslichter einwandfrei funktionieren.
Um auf Nummer sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist, sollte man seinen PKW außerdem von einem Fachmann gründlich unter die Lupe nehmen lassen. Denn ein schleichender Verlust der Leuchtstärke durch Kratzer auf den Streugläsern oder trüb gewordene Reflektoren springen auch dem aufmerksamsten Laien nicht direkt ins Auge.